SV Loderhof/Sulzbach
SV Loderhof/Sulzbach

SV Loderhof: Im Fahrstuhl wieder nach oben

Nach drei Abstiegen in Folge bis in die B-Klasse hat der SV Loderhof/Sulzbach die Rückkehr in die A-Klasse geschafft. Und es gibt eine Idee, wie der Verein künftig wieder höherklassig spielen kann. 

Der SV Loderhof ist wieder dabei: Mit Spielertrainer Daniel Maltsev (links) geht's aufwärts.

Bild: ref von Autor WFO

Stolz ist man beim SV Loderhof/Sulzbach auf die neue Bewässerungsanlage für den A-Platz, stolz ist man auch auf die Leistung, gleich wieder aufgestiegen zu sein. Und der Verein hat auch eine Vision: Einen Stadtverein zu gründen. "Dem schleichenden Prozess von immer weniger Jugendspielern könne ein Verein nur mit einer sehr intensiven Jugendarbeit begegnen", sagt Spartenleiter Alfred Glashauser. "Ein Stadtverein bietet auch sonst Vorteile", ergänzte Michael Jakuttis: "Die Sponsoren teilen sich nicht auf, die Nachwuchsgewinnung ist einfacher und auf diese Weise könnten die Vereine auch der Mangelware Trainer, Betreuer und Ehrenamtliche entgegenwirken", so der 2. Vorstand. Das würde eine gedeihliche Zusammenarbeit weiter unterfüttern.

Vor mittlerweile 47 Jahren wurde der SV Loderhof gegründet, der zunächst einmal beim TV Sulzbach und beim TuS Rosenberg spielte und beim Ernst-Nägelsbach-Haus trainierte, bis er sein eigenes Sportgelände einweihen konnte. Das jetzige Gelände mit zwei schmucken Rasenplätzen ist für den Verein seit nun 30 Jahren die Heimat der Fußballabteilung. Durch die Insolvenz des TV Sulzbach vor gut 15 Jahren änderte sich einiges in der Sportlandschaft in der Herzogstadt: Die Handballer und Volleyballer wurden eigenständig, die Fußballer des SV Loderhof wechselten zunächst zum TV Sulzbach, weil der höherklassig (Kreisklasse) spielte. Mit der Insolvenz erlosch aber das Spielrecht und der Zwangsabstieg war die Folge. Die Fußballer wechselten nun alle zum SV Loderhof, der nun als SV Loderhof/Sulzbach firmierte.

 

Stolz ist man beim SV Loderhof/Sulzbach auf die neue Bewässerungsanlage für den A-Platz, stolz ist man auch auf die Leistung, gleich wieder aufgestiegen zu sein. Und der Verein hat auch eine Vision: Einen Stadtverein zu gründen. "Dem schleichenden Prozess von immer weniger Jugendspielern könne ein Verein nur mit einer sehr intensiven Jugendarbeit begegnen", sagt Spartenleiter Alfred Glashauser. "Ein Stadtverein bietet auch sonst Vorteile", ergänzte Michael Jakuttis: "Die Sponsoren teilen sich nicht auf, die Nachwuchsgewinnung ist einfacher und auf diese Weise könnten die Vereine auch der Mangelware Trainer, Betreuer und Ehrenamtliche entgegenwirken", so der 2. Vorstand. Das würde eine gedeihliche Zusammenarbeit weiter unterfüttern.

Viele Jahre Kreisliga

In der Saison 2007/2008 gelang beiden Herrenmannschaften mit dem jeweiligen Aufstieg ein sportliches Husarenstück, die erste Mannschaft qualifizierte sich umgehend für die Kreisliga und verpasste danach hauchdünn in der Relegation das Ticket für die Bezirksliga. Die Kreisliga wurde aber für viele Jahre die Heimat für die Herzogstädter, bis aus sehr Gründen wie Studium, Beruf oder Karriereende 20 Spieler auf einen Schlag wegbrachen.

"Die Spieler aus der A-Klassen-Mannschaft sicherten mit viel Engagement den Spielbetrieb", erinnert sich der Vorsitzende Achim Bender. "Ohne diese Verdienste wäre es heute um die Fußballabteilung des SV Loderhof ganz schlecht bestellt." Aber sportlich konnte die Liga natürlich nicht gehalten werden und der SV Loderhof bewegte sich auf einem Fahrstuhl nach unten und landete letztendlich in der B-Klasse. Als Tabellenzweiter gelang über die Relegation der Wiederaufstieg in die A-Klasse. Sehr zur Freude auch der beiden Vorsitzenden Bender und Jakuttis. "Der Zusammenhalt im Verein war ein wesentlicher Grund dafür, dass der SV Loderhof wieder in den Lift nach oben steigen konnte. Dieser Zusammenhalt wurde erst jetzt wieder belohnt, als die neue Bewässerungsanlage mit Zuschüssen, aber auch enorm viel Eigenleistung gestemmt werden konnte", so die Verantwortlichen: Die zwölf Stationen auf dem Platz sind für nachts programmiert und das führt auch zu deutlich weniger Wasserverbrauch, da der Boden in diesen Stunden am besten Flüssigkeit aufnimmt.

"Der Vorstand gibt den Rahmen vor, die Spartenleitung mit Glashauser und Manuel Mignon kümmert sich um die operativen Geschäfte", erläutert die Abteilungsleitung. Und: "Ohne Spartenleitung kein Trainer und ohne Trainer keine Spieler", ergänzt Glashauser. Mit Daniel Maltsev agiert im zweiten Jahr ein Spielertrainer bei den Herren des SV Loderhof, denen um die Zukunft nicht bange ist. Dem Übungsleiter gelang es, viele neue Spieler, die mehrheitlich aus der eigenen Jugend kamen, zu integrieren. Der Versuch einer zweiten Mannschaft gelang nur bis zur Winterpause, aber die Spartenleitung möchte so bald wie möglich wieder eine Reserve aufbauen. Vor dieser Saison gab es sechs Neuzugänge, die meisten aus der eigenen Jugend, und zur aktuellen Mannschaft gehören drei A-Jugendliche.

Erfolgreiche Jugend

Die Jugendarbeit der SG mit Rosenberg, Kauerhof, Traßlberg und Loderhof floriert, die B-Jugend schaffte den Aufstieg in die Bezirksoberliga, für die sich die C-Junioren auch für ein Jahr qualifiziert hatten. Bei den D-Junioren gehen nun Rosenberg, Kauerhof und Loderhof zusammen, die E-, F- und G- Junioren führt der Verein eigenständig, und die Mädchen sind in einer Spielgemeinschaft mit Illschwang und Rosenberg. Und da nicht wenige Spieler aus dem Nachwuchsbereich zum SV Loderhof gehören, kann der Verein optimistisch in die Zukunft blicken und sich auf für eine eventuelle Vision gut aufstellen...

 

AKTUALISIERT

18.09.2019

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